Content-Management-System = System zur Inhaltsverwaltung

Ein Content-Management-System kurz CMS wird eingesetzt, um auf einfache Weise die Inhalte u.a. einer Webseite zu verwalten. 

Da ich mich vorrangig auf das Internet beziehe, wäre die korrekte Bezeichnung eigentlich WCMS (Web-Content-Management-System). Der Begriff CMS hat sich aber mittlerweile übergreifend etabliert, weshalb ich ihn hier auch verwende.

Die Verwaltung der Inhalte umfasst neben den Texten auch die Bilder evtl. auch die Navigation der Seite. Ziel des CMS ist es die Seite auch ohne Programmierkenntnisse inhaltlich pflegen zu können.

Der technische Aufbau eines CMS wird in zwei Bereiche unterteilt. Das sogenannten Frontend und das Backend.
Das Frontend ist der Berech, der dem Besucher der Seite zugänglich ist, also der Bereich der die Informationen enthält.

Das Backend dient der Verwaltung der Informationen und sollte zum Schutz vor unbefugten Zugriffen mit einem gesicherten Zugang versehen sein.
Bei größeren Systemen können auch durch unterschiedliche Rechtevergabe unterschiedliche Inhalte durch verschiedene Personen gepflegt oder gelesen werden.

Ein CMS hat zwar einen größeren Installationsaufwand bietet aber auch eine Reihe von Vorteilen:

Der Inhalt wird i.d.R. in Datenbanken (z.B. mysql) gespeichert, die Gestaltung wird durch sogenannte Templates geladen. Die Templates enthalten neben dem grafischen Seitenaufbau auch Platzhalter, die beim Laden der Seite durch die in der Datenbank befindlichen Inhalte ersetzt werden. Es kann also durch Anpassen der Templates bei gleichem Inhalt ein neues Layout etabliert werden.

Wenn es sich um ein Open-Source-Projekt handelt bietet eine große Community eine regelmäßige Pflege, also auch eine gewisse Sicherheit durch die Möglichkeit der Updates.